Der Fall OGAMI
2009
Essayfilm,
MiniDV, 10 min.




„Zunächst transformieren sie – hier, sehen sie – synaptische Einheiten zu biochemischer Mediation – hier wieder --- Danach versuchen sie, polypeptidische Sequenzen zu aktivieren. Zuletzt nehmen sie den Weg über das Potential der neurotischen Membran. Das Resultat: Inutile Aktionen, zum Glück ohne kosmische Relevanz.“

„Der Fall OGAMI“ behandelt einen fiktiven ufologischen Fallbericht von 3 Entitäten, die sich auf der Erde in maskuliner Humanform materialisieren. Nach Entdeckung des Fernsehens und Kommunikationsversuchen damit gehen die Entitäten in dessen Bildwelt von Sexual- und Gewaltsymbolik ein. Eine Stimme aus dem Off analysiert Töne, Bewegungen und Aktionen der menschgewordenen Wesen in wissenschaftlich anmutender neologistischer Sprachführung.
Diese humorvolle Geschichte wird mit Hilfe von found footage erzählt, in der sich Werbeclips der 50er Jahre mit Atomwaffentests und biologischen Schulfilmen vermischen. Die Entitäten und deren kommunikative Entwicklung bis hin zur „Humanfalle“ werden zur ironischen Metapher für den Menschen.